
In Spanischen Plaudereien berichten wir, wie wir unter der andalusischen Sonne entschleunigen. Oft fühlen wir uns hier in diesem anderen Spanien wie am Set eines Films von Pedro Almodóvar, mit seinen vielen absurden, fast seifenoperartigen Handlungssträngen. Mit einiger Verwunderung und Vergnügen genießen wir das sehr! Inzwischen haben wir uns der spanischen paciencia hingegeben.
Seit 2019 schreibt Reijer in unserem Blog über die Momente, in denen wir mit Sprachbarrieren und kulturellen Unterschieden in der sozialen Interaktion mit unseren spanischen Nachbarn konfrontiert werden.
In Spanish chit-chat begleiten Sie uns, wie wir unter der andalusischen Sonne entspannen. In diesem anderen Spanien fühlt es sich oft an, als wären wir am Set eines Films von Pedro Almodóvar – mit absurden, fast seifenopernartigen Handlungen. Mit Staunen und Vergnügen genießen wir das in vollen Zügen! Mittlerweile haben wir die spanische paciencia vollständig angenommen.
Seit 2019 schreibt Reijer in unserem Blog über die Situationen, in denen wir mit Sprachbarrieren und kulturellen Unterschieden in der sozialen Interaktion mit unseren spanischen Nachbarn konfrontiert werden.
Hombre, tío, primo. Wörtlich: Mann, Onkel, Cousin. Oder besser: Kumpel, Typ, Freund, Kumpan… Begeisterte Straßensprache, die in ganz Andalusien verwendet wird. Man kann es sowohl Männern als auch Frauen sagen, ich glaube sogar Menschen jeden Alters. Wenn ich zu meinem Sportkurs komme, sage ich: "Cómo estáis?" (Wie geht es euch?), aber ich lerne auch, dass "Cómo estamos?" (Wie geht es uns?) eigentlich noch freundlicher klingt...
Hombre, tío, primo. Wörtlich: Mann, Onkel, Cousin. Oder besser: Typ, Kumpel, Freund, Kumpan… Begeisterte Straßensprache, die in ganz Andalusien verwendet wird. Man kann es Männern und Frauen jeden Alters sagen. Wenn ich zu meinem Sportkurs komme, sage ich: "Cómo estáis?" (Wie geht es euch?), aber ich habe auch gelernt, dass "Cómo estamos?" (Wie geht es uns?) eigentlich noch herzlicher klingt...
Johan und ich essen im Costacabria zu Mittag mit Blick auf das Mittelmeer an der Costa Tropical. Die Quasten der Sonnenschirme wehen im Wind. Die Geschmacksexplosion der frischen Passionsfrucht zu meinem confit de canard. Angenehme Gespräche mit befreundeten Gästen. Am Tisch neben uns sitzt ein älteres Paar...
Johan und ich essen im Costacabria zu Mittag mit Blick auf das Mittelmeer an der Costa Tropical. Die Quasten der Sonnenschirme wehen im Wind. Auf meinem Teller liegt confit de canard mit der Frische von Passionsfrucht. Gute Gespräche mit Gästen, die über die Jahre zu Freunden wurden. Am Nachbartisch sitzt ein älteres Paar...

Ich befinde mich in der bekannten Phase, die viele Männer durchlaufen, und die man eigentlich nicht haben sollte, wenn man angeblich immer tut, was man will – vor allem nicht, wenn man schon nach Spanien ausgewandert ist. Zwischen abgesagten Aufenthalten in unseren Casas, spanischem Sturm und Regen und immer wieder verschobenen Urlaubsplänen regeln wir im Winter vor allem das, was sich uns bietet. Ist das alles?
Ich befinde mich in jener bekannten Phase, die viele Männer durchlaufen, von der man aber eigentlich annimmt, sie nicht zu haben, wenn man glaubt, bereits das Leben zu führen, das man will – und erst recht nicht, nachdem man nach Spanien ausgewandert ist. Zwischen abgesagten Aufenthalten in unseren Casas, spanischen Stürmen und Regen sowie immer wieder verschobenen Urlaubsplänen verbringen wir den Winter vor allem damit, das zu bewältigen, was auf uns zukommt. Ist das alles?

Ein gähnender Johan streckt sich noch einmal, früh am stark verregneten Morgen, an dem ein paar mitgerissene Müllcontainer zu hören sind: "Hey, hörst du auch das Tropfen?" Noch verschlafen und ahnungslos – ich rolle mit den Augen, ja, draußen regnet es – steige ich aus dem Bett, um Kaffee zu holen: meine nackten Füße stehen in einer Pfütze. Ein Leck in der Schlafzimmerdecke, auf meiner Bettseite. Kein Stress...
Johan streckt sich noch einmal, früh am regnerischen Morgen, an dem einige mitgerissene Mülltonnen zu hören sind: "Hey, hörst du auch das Tropfen?" Noch schläfrig und nichtsahnend rolle ich mit den Augen – ja, es regnet draußen – und steige aus dem Bett, um Kaffee zu holen: mit nackten Füßen trete ich in eine Wasserlache. Ein Leck in der Schlafzimmerdecke, direkt über meiner Bettseite. Kein Stress...

Ich liege am Strand, schreibe, alle Sinne sind wach, schon seit langer Zeit. Vielleicht wegen der Hitze? Oder wegen des Geruchs der flor de noche, dieser jasminähnlichen Blume, die manche herrlich finden, mich aber erschaudern lässt. Oder ist es der Sommerrhythmus? Die schläfrigen Nachmittage in der Klimaanlage, die trockenen, körnigen Augen beim Aufwachen und die trägen Abende beim Schlendern über den paseo.
Ich liege am Strand, schreibe, alle Sinne sind wach, schon seit langer Zeit. Vielleicht liegt es an der Hitze? Oder am Duft der flor de noche, dieser jasminähnlichen Blume, die manche lieben, ich jedoch schrecklich finde. Oder ist es der Sommerrhythmus? Die schläfrigen Nachmittage in der Klimaanlage, trockene, körnige Augen beim Erwachen und die gemütlichen Abende beim Spaziergang über den paseo.

"Kumpel, ich habe etwas vermisst", schreibt ein Freund aus Den Haag, nachdem er meinen letzten Blogbeitrag gelesen hat. "Ich glaube, es war der Wein. Diesmal habe ich die Romantik nicht gespürt, es las sich eher wie eine Postkarte. Aber ich hab dich trotzdem lieb." Plötzlich erscheint Jaap vor meinem inneren Auge – ein Mentor aus früheren Zeiten, mit grauem Stoppelbart im Gesicht und freundlichen Augen hinter seiner Therapeutensonnenbrille. Ich höre seine Stimme...
"Kumpel, etwas hat mir gefehlt", schreibt mir ein Freund aus Den Haag, nachdem er meinen letzten Blogbeitrag gelesen hat. "Ich glaube, es war der Wein. Diesmal habe ich die Romantik nicht gespürt, es las sich eher wie eine Postkarte. Aber ich hab dich trotzdem lieb." Und plötzlich erscheint Jaap vor meinem inneren Auge – ein Mentor aus früheren Zeiten, mit grauem Stoppelbart und freundlichen Augen hinter einer einfachen Brille. Ich höre seine Stimme.

Ich sitze am Küchentisch, klappe den Laptop auf, nehme einen Schluck Rotwein, seufze und beginne mit hochgekrempelten Ärmeln zu tippen – ein bisschen wie Jessica Fletcher aus Murder, She Wrote. Dieses Bild lässt mich nicht los. Und jetzt ist es soweit. Du kennst sicher das Gefühl: Etwas Altes ist abgeschlossen – oder zumindest geparkt – und du fühlst dich verwurzelt und voller Vorfreude!
Ich sitze am Küchentisch, öffne meinen Laptop, nehme einen Schluck Rotwein, seufze und beginne mit hochgekrempelten Ärmeln zu tippen – ein bisschen wie Jessica Fletcher aus Murder, She Wrote. Dieses Bild geht mir nicht aus dem Kopf. Und jetzt ist es soweit. Du kennst sicher dieses Gefühl: Etwas Altes ist abgeschlossen – oder zumindest geparkt – und du bist geerdet und voller Vorfreude auf das, was kommt!

Beobachten, kauen, berührt sein, schreiben und lachen über das, was aufs Papier kommt! Manchmal inspiriert die schöne Umgebung mich, ein paar persönliche Reimzeilen zu schreiben. Hier teile ich gerne fünf Schriftstücke aus dem vergangenen Jahr.
Beobachten, kauen, berührt sein, schreiben und lachen über das, was auf dem Papier entsteht! Gelegentlich inspiriert mich die schöne Umgebung dazu, ein paar persönliche Reimzeilen zu schreiben. Hier teile ich gern fünf dieser Schriftstücke aus dem vergangenen Jahr.

Das Wetter ist seit Tagen stürmisch. Wir schlängeln uns durch unser Wohnzimmer, wo die Wäsche aus unseren casas hängt und quälend langsam trocknet. Diese untypische Regenperiode erinnert mich an den confinamiento während Corona, in unserem ersten Auswanderungsjahr, vor mittlerweile fünf Jahren. Damals saßen wir zu Hause fest – jetzt schlagen Jeanette und Paul, ein befreundetes Paar aus den Niederlanden, vor, spazieren zu gehen.
Das Wetter ist seit Tagen stürmisch. Wir schlängeln uns durch unser Wohnzimmer, wo die Wäsche aus unseren casas hängt und quälend langsam trocknet. So eine untypisch spanische Regenzeit erinnert mich an den confinamiento während Corona, in unserem ersten Auswanderungsjahr, vor mittlerweile fünf Jahren. Damals waren wir zu Hause eingesperrt – jetzt schlagen Jeanette und Paul, ein befreundetes niederländisches Paar, vor, spazieren zu gehen.

Mit unserem Umzug nach Spanien vor der Tür, waren wir mit Weihnachtsessen vollgeplant: bei Francis (Johans Schwester), bei meiner Mutter mit meiner Schwester Meris und bei unseren Nachbarn aus Den Haag. Weihnachtsmann Johan hatte mich auch noch für eine Entspannungsmassage bei Massage Point eingeplant – um elf Uhr morgens am Umzugstag. Wer denkt sich so etwas aus? Nach einem letzten emotionalen Abschied fuhren wir nach Spanien.
Mit unserem Umzug nach Spanien vor uns war unser Kalender voll mit Weihnachtsessen: bei Francis (Johans Schwester), bei meiner Mutter mit meiner Schwester Meris und bei unseren Nachbarn in Den Haag. Weihnachtsmann Johan hatte mich zudem für eine Entspannungsmassage bei Massage Point angemeldet – um elf Uhr morgens am Umzugstag. Wer denkt sich so etwas aus? Nach einem letzten emotionalen Abschied brachen wir nach Spanien auf.

Ich stehe hier unter dem Garagentor unserer Villa Merise. Ein großer weißer LKW blockiert ungeschickt die Straße, und zwei kräftige, haarige lateinamerikanische hombres, die ich noch von der chaotischen Lieferung unseres kaputten Kühlschranks kenne, sind gerade dabei, diesen für den Rücktransport zu verpacken. Mit dem Kopf nach rechts gedreht, um ihren Bauarbeiter-Dekolletés etwas zu entgehen, frage ich, ob ich helfen kann, und bringe ein "Necesitáis ayuda?" hervor.
Ich stehe hier unter dem gekippten Garagentor unserer Villa Merise. Ein großer weißer LKW blockiert die Straße, und zwei kräftige, behaarte lateinamerikanische hombres, die ich von der chaotischen Lieferung des kaputten Kühlschranks kenne, sind gerade dabei, ihn für die Rücksendung zu verpacken. Ich drehe meinen Kopf nach rechts, um ihren Bauarbeiter-Dekolletés etwas auszuweichen, frage, ob ich helfen kann, und sage: "Necesitáis ayuda?"

Liebe Familie und Freunde, wie schön, dass ihr alle da seid! Johan fragte gestern: "Halten wir eigentlich eine Rede?" "Na ja, lass uns vorsichtshalber etwas bereithalten", antwortete ich. Worauf Johan nach einer kurzen Pause sagte: "Hauptsache, du fängst nicht an zu weinen!"
Liebe Familie und Freunde, wie schön, dass ihr alle hier seid! Gestern fragte Johan: "Halten wir eigentlich eine Rede?" "Na ja, lass uns vorsichtshalber etwas vorbereiten", antwortete ich, worauf Johan nach einer kurzen Pause sagte: "Hauptsache, du fängst nicht an zu weinen!"

Am Schreibtisch in unserem neuen ático Lolapaluza: Die Schiebetür zur Dachterrasse steht offen, Paradise von Sade erklingt aus Johans Telefon, und eine Frühlingsbrise trägt den Duft von Holzbeize herein. Ich rufe zu Johan, der hoch oben auf der Pergola mit einem Pinsel arbeitet: "Un café más?"
In der Schreibecke unseres neuen ático Lolapaluza: Die Schiebetür zur Dachterrasse steht offen, Paradise von Sade spielt aus Johans Telefon, und eine Frühlingsbrise bringt den Duft von Holzbeize herein. Ich rufe Johan zu, der hoch oben auf der Pergola mit einem Pinsel beschäftigt ist: "Un café más?"

Von Angeln an der Costa Tropical bis zu einer neuen Notarszene, Umzugsproblemen mit dem Renault 4 und Geschichten aus dem Arbeiterviertel von Ronda. Gehen wir auf und davon oder behalten wir die Kontrolle? Lolapaluza, unser neuer Ort in Salobreña, hat Form angenommen. Mit viel Elan starten Johan und ich ins neue Jahr. Wir wünschen allen Lesern ein glückliches 2025!

Ich kann nicht sagen, wie oft ich schon zum Mond hinaufgeschaut habe, seit wir in Andalusien leben, aber es sind unzählige Male und hunderte Fotos. Es ist fast immer klar, der Mond scheint hell und jedes Foto ist überbelichtet. Manchmal übertreibe ich ein wenig, und dann nennt mich Johan scherzhaft Hijo de la luna.

Nur in Badehose, Sonnenbrille und Birkenstocks – ich musste mich kurz überwinden – und mit einem KLM- und einem Unilever-Strandtuch über der rechten Schulter schließe ich die Tür. Alles ist fettig vom Sonnenschutzfaktor 50, und unser Sonnenschirm rutscht mir mehrfach aus der Hand. Es ist die heißeste Tageszeit, und wir suchen nach einer Brise Meeresluft.

An der Palmenallee des Paseo de Velilla stehen Wohnhäuser, zehn bis fünfzehn Stockwerke hoch und charmant hässlich. Eines davon, mit exotischem Namen Inti Yan Ipanema, hat einen einladenden Eingang mit glänzendem Edelmetall. Durch die Glastür sieht man den polierten grau-weißen Marmorboden und tropische Pflanzen im Eingangsbereich. Als Johan und ich vorbeigehen, erscheint in der Türöffnung ein breit lächelnder älterer hombre in einem grellrosa Markenpoloshirt, neben ihm ein kurzhaariger gefleckter Hund.

Johan wirft einen letzten Blick auf das Casco Histórico von Salobreña, und damit endet eine Geschichte vorhersehbar! Ein geschäftiger Sommer steht bevor, und wir sagen uns gegenseitig "Hombre, ¡vamos!". Ich spüre wieder große Vorfreude auf neue Abenteuer, neue Nachbarn und Gäste zu treffen und das spanische Leben weiter zu entdecken.

Ich bin in einem Flow. Das Schreiben bringt meine Lachmuskeln zum Arbeiten, manchmal stockt mir der Atem, ich wische mir eine Träne weg oder kämpfe mit dem Text. Ich schreibe noch einen weiteren Beitrag für eine Jubiläumssammlung. Für Johan und mich ist die ruhige Zeit und unsere Reisen vorerst vorbei. Die geschäftigen Zeiten sind zurück, wir pendeln vollgas zwischen Sierra und Costa und rufen gemeinsam: "Hasta luego!"

Johan und ich sind bereits im fünften Jahr unseres Auswanderungsabenteuers in Spanien und dies ist inzwischen mein fünfzigster Blogbeitrag. Willkommen! Ich frage mich, wann neue Themen auftauchen werden, denn von den wiederkehrenden Blogthemen hat wohl jeder genug? Es ist Zeit für unsere Winterpause und es wird eine mörderische Reise! Am Tag nach dem geselligen Weinfest in Cónchar im Lecrín-Tal brechen wir auf. Zwischen der Schweiz und Valencia passiert einiges, und so ist diese Jubiläumsgeschichte doch noch schnell geschrieben!

In Pinos del Valle verschwindet die Sonne, die gerade noch hell schien, hinter dem Berg und es kühlt schnell ab. Kein Mensch ist mehr auf der Straße, alle Rollläden im spanischen Dorf sind geschlossen. Hier gibt es keinen Abendspaziergang durch die Nachbarschaft wie in den Niederlanden, um bei allen reinzuschauen und Weihnachtsinspiration zu sammeln. Durch das schmiedeeiserne Tor, den Vorgarten und den dicken spanischen Vorhang, der vor der offenen Doppeltür hängt, betrete ich die Diele des Hauses.

Ich gehe den Dünenrand hinunter. Die Sonne berührt noch nicht ganz das Meer, und der Horizont und der Himmel färben sich orange. Ein scharfer Wind weht vom Meer und fühlt sich kalt an. Zum Glück ist es trocken. Ich schaue nach rechts. Das Strandpavillon Pier 32 ist wegen des Winters abgebaut und abgeholt worden. Links ist ein trauriger Anblick: die Überreste von LEEF, dem Beachclub, in dem wir früher immer Tapas aßen und der vor etwa einer Woche abgebrannt ist. Ich bin in Den Haag wegen der Gedenkfeier für meine Mutter und sehe diesem Moment ziemlich skeptisch entgegen.

Die Ruta del Azahar: Der Weg, benannt nach der Orangenblüte des Frühlings, aber jetzt im frühen Herbst gesäumt von den noch grünen Orangen in Hülle und Fülle an den Bäumen, tiefrot gefärbten Granatäpfeln und einem schwülen Duft überreifer Feigen. Ein großer Teil des anderthalbstündigen Spaziergangs verläuft entlang wild fließender acequias. Ich lasse meine Gedanken zurückgehen auf den schwülen andalusischen Sommer. Es gibt keinen Weg zum Glück, Glück ist der Weg (Rumi).

Es ist Sonntagnachmittag, wir lassen heute das Auto stehen und laufen von Casita Klein Schweiz zum Béznar-See. Dort beobachten wir an der schattigen Erholungsanlage die spanischen Familien, die die Abkühlung des Sees und die gut gefüllten Kühlboxen genießen. Mèlo springt zum wiederholten Mal ins Wasser, und Johan und ich machen einen echten lazy Sunday.

Mit einem Lachen und einer Träne schreibe ich diesen Blogbeitrag. Wenn du mich vor ein paar Wochen gefragt hättest, hätte ich wahrscheinlich gesagt, dass ich nicht sicher bin, ob es überhaupt einen nächsten geben wird.
Vor fast zwei Monaten sind Johan und ich mit offenem Dach und dem Wind im Haar in das malerische Dorf Restábal im Lecrín-Tal gefahren, während wir davon träumten, wie wir unser Geschäft weiter gestalten würden...

La ruta del vino, Un día alpujarreño in El tour del valle en cuatro latas: Ich habe schon öfter über Rundfahrten im und um das Lecrín-Tal geschrieben. Du findest sie in meinem E-Book La gente de la media haba. Jetzt ist es Zeit für eine mit dem Rennrad. Jawohl! Um gute Vorsätze umzusetzen und ernsthaft in Bewegung zu kommen, haben Johan und ich uns beide ein Einstiegsmodell gegönnt. Heute denke ich, ich bin bereit: Una vuelta al Valle!
Es gibt auch wieder eine unerwartete Wendung bezüglich unseres Vermietungsgeschäfts...

Auf Anregung von Valle Verde Animal Rescue zur Einsendung von Geschichten für die Fortsetzung des Bestsellers Tails of the Alpujarras, dem Buch mit herzerwärmenden Erzählungen von Tierliebhabern aus den Alpujarras, habe ich mich ans Schreiben gemacht, um auch die Geschichte unserer Mèlo zu erzählen. Es ist Sentimental Sunday: Ich nehme dich gerne mit nach Pinos del Valle, 12. März 2017.

Jeder kennt Andalusien und sicher auch die wunderschöne Universitätsstadt Salamanca, die Wiege des reinen Spanisch, aber kennst du auch Extremadura? Als Johan Extremadura als das unbekannte und authentische Spanien vorschlug, um eine Woche lang die traditionelle spanische Küche, Wein, Städte und Natur zu entdecken, bekam ich sofort große Lust auf unsere Winterpause!

Das heutige Ziel ist Dúrcal, die nicht besonders schöne Hauptstadt des Lecrín-Tals. Zumindest meine Meinung. Es ist kurz nach zehn. Es regnet seit ein paar Tagen heftig. Der Andrang an diesem Mittwochmorgen, der zugleich Markttag ist, genau zehn Tage vor Heiligabend, macht es zur Herausforderung, den Regenschirmen auf dem schmalen Gehweg der Hauptstraße auszuweichen, ohne direkt unter ein Auto zu geraten. Nein, heute ist es noch kein Weihnachten in der Sonne in Andalusien wie letztes Jahr.

Im Vergleich zum letzten Jahr sehe ich vermehrt Spuren von Wildschweinen. Vielleicht, weil der Waldbrand im September die Tiere nach unten vertrieben hat? Oder weil ich selbst aufmerksamer geworden bin und die Überreste ihrer nächtlichen Wühlereien besser erkenne? Mit so vielen interessanten Beutetieren in der Umgebung halte ich meinen Jagdhund Luis jedenfalls streng an der Leine. Und in dem Moment, in dem meine Schulter fast ausgerenkt wird, weil Luis eifrig Heuschrecken und Eidechsen jagt, sehe ich unseren Dorfbewohner Boefje in seinem abgenutzten blauen Suzuki Vitara den Berg hinunterfahren.

An einem warmen Spätsommertag gehen wir von der Urbanisation Fuentes de Almuñécar den Hügel hinunter. Seit über eineinhalb Monaten wohnen wir nun in Casa Larimar. Mir fällt wieder auf, wie gepflegt das Viertel mit subtropischer Bepflanzung, ordentlichen Doppelhaushälften und kristallklaren Pools aussieht. Eine Assoziation zu Zonnedael, dem fiktiven, luxuriösen Wohnviertel aus Flodder, entsteht schnell und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Hier muss irgendwo noch ein neugieriges Chamäleon herumstreifen, das die braven Bewohner mit großen Augen beobachtet und ein Buch über sie schreiben könnte: Bekannt an der Costa.

Erwartungsvoll und deshalb nicht ganz entspannt warten wir im Schatten einer Palme vor einem verschlossenen Büro an der Paseo de Velilla, dem ersten Teil der langen Promenade von Almuñécar. Eine aufgemotzte Vespa rast vorbei, und der Fahrer stellt sie lässig auf dem Gehweg vor der Tür ab. Helm ab, zwei funkelnde Augen über einem weißen Lächeln schauen uns an: "¿Reiger? Soy Fernando." Für uns eröffnet dieser fröhliche caballero eine neue Episode unseres spanischen Auswanderungsabenteuers.

Unbeholfen und unruhig sitze ich am großen Küchentisch und schreibe diese Nachricht. Unser spanisches Abenteuer steht nach der unerwarteten Wendung des letzten Monats vor einer Beschleunigung. Doch heute befinden wir uns noch in einer relativen Ruhe vor dem Sturm, und diese Ruhe brauche ich nach einer emotionalen Woche dringend.

Bevor unsere Geschichte wieder eine unerwartete Wendung nimmt, vollziehen wir einen ungeplanten Frühjahrsputz, und zwar in folgender Reihenfolge: zuerst Villa Merise, dann Casa Una Más und zuletzt Guesthouse Lolapaluza. Tja, ein andalusisches Dorfportrait schreibt man natürlich nicht im Schlammregen, sondern unter der Sonne und vor dem Hintergrund weiß getünchter Häuser.

Mit dem antiken Schlüssel des alten Stalls hinter unserem Haus in der Hand posieren wir zufrieden und erleichtert vor dem Namensschild unseres Hausnotars. Ein neues Projekt kann beginnen! El Profesor hat uns endlich sein coral verkauft, nachdem wir vor über zwei Jahren noch über den Kauf des Stalls zweifelten, aber kürzlich die Jagd auf unseren neuen amigo wieder aufgenommen hatten.

Wir wurden schon etwas ungeduldig, aber schließlich erfüllen wir doch die Alterskriterien für die Booster-Impfung und können einen Termin im Centro de Salud vereinbaren, ein unverzichtbarer Teil der Achterbahn namens Auswandern!

Der Bauunternehmer Pablo ruft Johan und mich zu unserem Projekt Casita Klein Schweiz in einem anderen Teil des Lecrín-Tals. Stolz zeigt er uns das Stockwerk und die Dachterrassen, die diese Woche gegossen wurden. Das macht mich glücklich! Es ist Zeit, die Aufträge für den Innenausbau zu erteilen: Renovieren in Spanien!

Wir fahren in weniger als einer halben Stunde von der Costa Tropical zurück in unser spanisches Dorf am Fuße der Sierra Nevada, um noch mehr von der Atmosphäre eines Weihnachtsfestes in der Sonne Andalusiens zu erleben. Heute Abend werden die Weihnachtslichter auf der Plaza im Oberdorf eingeschaltet, und niemand Geringeres als der Filmstar Antonio Velázquez, el héroe local des pueblo, wird diese offizielle Handlung vornehmen. Das wollen wir natürlich nicht verpassen!

Ich betrete den Dorfladen und sehe die Besitzerin bereits hinter der Theke im hinteren Teil des Ladens stehen: wie immer mit den Hosenbeinen in weißen Gummistiefeln gesteckt, bekleidet mit einem weißen, befleckten Kittel und einer Hacke in der Hand. Mercedes, so heißt sie, ist eine der charaktervollen Persönlichkeiten unseres spanischen Dorfes.

Es ist ein ganz normaler Donnerstagnachmittag Ende Oktober, an dem wir in Spanien entschleunigen. Nach Hause kommend ziehe ich mich um und nehme meine Yogamatte. Dann steige ich in meinen Viertje und fahre entspannt von der Küste Richtung Pinos del Valle, wo ich auf meine Weise damit beschäftigt bin, mich im sozialen Dorfleben zu integrieren.

Kürzlich schrieb ich den Artikel Cuatro Latas für das Freibeuter Magazin des Renault 4 Clubs Niederlande: Ich genieße die bergige spanische Alpujarra, die kurvigen Haarnadelkurven und die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada, die im Kontrast zum strahlend blauen Himmel stehen. Ich sehe uns schon in einem französischen Klassiker hier unterwegs, und während der Roadtrip erzähle ich meiner achtzigjährigen Nachbarin Teresa, dass wir einen solchen suchen. Sie erzählt strahlend von ihrem blauen 2CV, mit dem sie 1960 mit ihrem französischen Liebhaber aus Nantes reiste: von Granada bis nach Paris...

In unserem Andalusien-Blog kannst du fast zwei Jahre verfolgen, wie wir unter der andalusischen Sonne entschleunigen. Es verspricht ein amüsanter Nachmittag zu werden. Im Barretje Gloria Michel erleben wir immer wieder filmreife Zeiten...

Johan bringt mich zur Haustür von Lolapaluza, unserem Haus in Pinos. Es ist halb fünf nachmittags, und das Thermometer zeigt über 40°C. In der heißesten Tageszeit haben wir eine Wanderung durch den Barranco de Luna gemacht, wo das kristallklare kalte Wasser in der tiefen, schattigen Schlucht wie eine natürliche Klimaanlage wirkt...

Salobreña, Monte sin leña, mar sin pescado, niños maleducados, curas pocos y locos. Ein Vers aus alten Zeiten, der in den 50er Jahren von Mund zu Mund ging. Er fasziniert mich ein wenig und macht mich neugierig...

Mit "Liebe Mitglieder," beginne ich die Frage, die mir ziemlich SMART erscheint: "Hat jemand Erfahrung mit einem Antigentest in Frankreich für die Einreise nach Spanien? Meine spezielle Frage ist, ob man in einer französischen Apotheke ohne Termin willkommen ist und innerhalb von 15 Minuten das Ergebnis erhält....

Ich hupe zweimal: "Hup, hup!" Chloë reagiert auf die monotone Tonfolge und erscheint hinter den flatternden Vorhängen auf einem der französischen Balkone: "Moment, ich komme!"...

Ich kämpfe mit meiner Maske während einer echten Roadtrip durch la Alpujarra mit Nachbarin Teresa aus Salobreña. Die Region Trevélez, wo der jamon in der klaren Bergluft getrocknet wird und das berühmte Quellwasser des Kurorts Lanjarón abgefüllt wird...

Unter dem Regenschirm von La Presidenta und auf den Knien im Schlamm sitzt ein kaum anderthalb Meter großer schweigsamer Mann namens Federico, der mit bloßen Händen wie ein Maulwurf den Schacht mit unserem Wasserzähler ausgräbt. Johan beginnt, das Duo mit der Lampe seines Telefons zu beleuchten...

Wir haben beim Notar unterschrieben und die Schlüssel von Casita Klein Schweiz, unserem neuen Domizil an den Obstgärten von Béznar im Valley of Happiness, erhalten. Der kreative Prozess hat begonnen, um aus diesem fast ruinösen Haus von 1932 etwas Schönes zu machen...

Danielle Gouwens vom Maklerbüro At home in Andalusia schrieb über unsere Abenteuer im Lecrín-Tal: "Vor sechs Jahren kontaktierten Johan & Reijer, ein begeistertes Paar aus den Niederlanden, mich, nachdem sie einen Besuch in Spanien geplant hatten, um ein Haus irgendwo auf der Strecke zwischen Alicante und Malaga zu suchen..."

Das Telefon klingelt. Es ist Danielle: "Ich habe gute und eine weniger gute Nachricht. Was möchtest du zuerst hören?" "Sag erst die schlechte Nachricht, Danielle", antworte ich zögernd...

Vor etwa einem Jahr kamen wir nach Andalusien für ein neues Kapitel in unserem Leben! Guesthouse Lolapaluza sollte unser neues Zuhause werden: am Fuße der Sierra Nevada, zwischen Orangen- und Olivenhainen, nahe der maurischen Stadt Granada und der fantastischen Küste der Costa Tropical...

Inés wird gleich anrufen! Im Sommerurlaub 2019 hatte ich bereits ausführlich die örtliche Arztpraxis unseres Dorfes kennengelernt und die sich vorsichtig, oder besser gesagt mühsam bewegenden älteren Dorfbewohner im Wartezimmer. Fast täglich war ich damals bei der schwitzenden, stark übergewichtigen Vertretung unseres, angeblich charmanten Dorfarztes Inés...

Auf zur zweiten spanischen TÜV-Prüfung 2020 beim ITV in Motril. Diesmal für das schmutzige Auto. Unser 15 Jahre alter Peugeot mit fast 200.000 Kilometern auf dem Tacho. Ich gehe nicht mehr zum ITV. Es ist mir zu aufregend. Also ist diesmal Johan dran...

Mit pochendem Schädel laufe ich gegen zwölf Uhr am Samstag die steile Morgenrunde mit den Hunden zum See, nachdem Nachbar Juan Antonio uns früher an diesem Morgen, für uns zu früh, angerufen und an die Arbeit geschickt hat. Der Himmel ist strahlend blau, es sind zwanzig Grad, und Sturm Alex hat im Lecrín-Tal eine kräftige Brise hinterlassen...

Wie oft bin ich in letzter Zeit mit Transavia zwischen Andalusien und Den Haag hin- und hergeflogen, um wertvolle Zeit mit meiner Schwester Meris zu verbringen. Eigentlich habe ich nichts zu klagen, aber eine echte Transvertragia von vier Stunden nach Rotterdam und eine Wartezeit von mindestens einer Stunde, um jemanden vom Kundenservice ans Telefon zu bekommen, sind weniger angenehm. Das letzte Problem konnte ich umgehen und entdeckte zufällig, wie man bei unserer grünen Fluggesellschaft einen Flug schnell und kostenlos umbuchen kann...

"Ich liege schön auf dem Rücken in der Sonne. Rundherum blüht der Rosmarin. Ich will nie mehr nach Holland zurück. Und ich denke falsch: Wie wird es dort wohl sein? Noch so nass, noch so kühl?" (Annie M.G. Schmidt, 1966) Ich wollte nichts mehr, als wertvolle Zeit mit meiner lieben Schwester verbringen. Also flog ich zwei Tage nach meinem letzten Blogbeitrag an einem warmen Abend bewusst, aber auch etwas impulsiv nach Holland...

Seit genau einem halben Jahr wohnen wir nun in Andalusien. Nach viel paciencia gerät plötzlich alles in eine Beschleunigung. Es sind nicht nur die positiven Entwicklungen, auf die wir so gehofft hatten. Auch das, was im Hintergrund geschlummert hat, wird plötzlich gnadenlos zur Vordergrund...

Von Planung als Anker ist derzeit keine Spur. Das macht die Zeit im Valley of Happiness für uns wechselhaft. Seit die Provinz Granada ab dem 18. Mai heruntergefahren wurde – wir befinden uns aktuell in Phase 2 und im Juli wird Spanien für internationalen Tourismus wieder geöffnet sein – ist wieder vieles möglich! Zeit, den Faden mit Aktion-unterwegs-und-Gas-geben-Johan als natürliche Triebfeder aufzunehmen...

Geschafft! Selbstverständlich wurden alle bei uns getätigten Buchungen in dieser besonderen Zeit kostenfrei storniert. So gesagt, so getan. Alle Anzahlungen für den Zeitraum bis Ende Juli wurden zurückerstattet. Ein Einnahmeverlust von mehreren tausend Euro, aber wir haben Ausdauer und können uns vorerst selbst tragen. Ganz im Gegenteil... Es erforderte Geduld, aber es gibt wieder Perspektiven. Die Stimmung ist gut...

Entschuldigung, dass dieser persönliche Beitrag auf sich warten ließ. Ich habe einen (Schreib-)Block. Mit meinen Lieblingsthemen – die Momente, in denen wir mit Sprachbarrieren und kulturellen Unterschieden in unserem andalusischen Dorf konfrontiert werden – gibt es wegen der reduzierten sozialen Interaktion mit den spanischen Nachbarn weniger lustige und unbeholfene Anekdoten. Weniger zum Bloggen also. Zum Glück habe ich ein neues Hobby...

Koen Greven, Spanien-Korrespondent der NRC, interviewte uns letzte Woche als Eigentümer eines B&B für seinen Bericht "Niederländische Unternehmer fürchten einen verlorenen spanischen Sommer" im Wirtschaftsteil von NRC Handelsblad und NRC.NEXT. Öffne den Artikel als PDF-Datei oder lese ihn digital.

Die schreckliche Situation in der Welt beschäftigt uns. Was bewirkt die Krise in Spanien für uns persönlich? Wir akzeptieren die Vorgaben der Notstandssituation und befolgen sie natürlich. Wir teilen unsere Geschichte, denn teilen heilt...

Es ist bereits anderthalb Wochen her, dass die charmanten Hamster-Schwestern aus den Niederlanden unser Casa Buenos Aires in Saleres verlassen haben. Es war eine Woche voller Geselligkeit! Am Tag nach ihrer Ankunft, Anfang März, erhielten wir ein Foto als Beweis, dass eine der Schwestern in das nicht beheizte Tauchbecken in Saleres gesprungen ist. Ganz schön mutig...

Gehen wir (zu) schnell voran oder stehen wir still? Nach über zwei Monaten in Andalusien fühlt es sich an, als würde alles ewig dauern und unsere Geduld wird auf die Probe gestellt. Und plötzlich erkennen wir, dass erhebliche Fortschritte gemacht wurden, und es gibt auch gute Neuigkeiten...

Mein letzter Blog über den Aufbau unseres neuen Lebens unter der andalusischen Sonne hat etwas auf sich warten lassen. Zu beschäftigt oder einfach zu wenig Neuigkeiten? Temporärer Schreibblock oder eine Sache von Computer sagt Nein...

Der Frühling hat die Kälte vertrieben, und wir genießen die Sonne im Tal! Ziel für Lolapaluza war, Ende Januar das Esszimmer und zwei Gästezimmer fertigzustellen. Nun, da das geschafft ist, kommen wir aus unserer 'Männerhöhle' heraus und fahren an die immer sonnige Costa Tropical für die nötige Portion Vitamin D. Und bei uns bedeutet das immer ein Mittagessen unweit des blauen Wassers: Mission Nummer 1...

Nach ein paar Wochen in Pinos fühle ich mich ziemlich entspannt... und zuhause. Wer mich kennt, weiß, dass ich ziemlich gestresst, nervös und genervt sein kann, wenn Dinge nicht klappen. Aber hier entwickelt sich eine neue Art von täglicher Routine. Und das Streichen macht mich ganz Zen. Herrlich!...

Da stehst du also auf dem Bergrücken der Sierra de la Contraviesa in der Alpujarra, 1.300 Meter hoch, der ´buchstäbliche´ Höhepunkt der vergangenen Woche. Und ja, zwischen den Weinbergen. Schön – agradable! Wir hatten eine arbeitsreiche, spannende, gesellige und auch sehr lustige Woche hinter uns. Mit dem echten Höhepunkt natürlich der Unterschrift der Escritura, dem Kauf & der Übergabe unseres neuen Hauses, Lolapaluza...

Jetzt, da wir seit über einer Woche im Lecrín-Tal sind, wird klar, warum wir uns für diese Region entschieden haben. Wir fahren oft zur Costa Tropical und nach Granada; wunderschöne Fahrten durch die immer schöne Landschaft mit Blick auf die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada...

Juhuu, wir sind gerade in unserer Casa una Más in Pinos del Valle angekommen! Die letzten 10 Tage sind wie im Schnellzug vergangen!! Wir haben auch Abschied von den Niederlanden genommen. Ein Lerntherapeut und Supervisor während meiner Coaching-Ausbildung meldet sich als Stimme in meinen Gedanken: "Wählen heißt verlieren"...

Schon kurz nach unserem ersten Treffen in Noordwijk im Juli 2010 war klar: "Wir werden später nach Spanien auswandern!" Und ja! Jetzt ist es fast so weit… Johan und ich lassen nichts unversucht...